mögliche Wege
Ich erlebe immer wieder, dass Menschen sich nicht entscheiden können. Ergebnis ist häufig: "ich lasse es sein". Wäre nicht günstiger: "ich versuche es einmal" oder "welche Möglichkeiten habe ich".
Natürlich erfordert der Entscheid, eine zweijährige Weiterbildung zu machen, an manchen Stellen auch Verzicht (es kostet Zeit und Geld). Mache ich mir aber Gewinn und Nutzen klar, spricht schnell vieles dafür. Nehme ich an einem Seminar teil, erkenne ich das im persönlichen Lernprozess.
Ähnliches gilt für die Frage, als Coach, Delegierte/r, Marketing-Mitarbeiter/in beizutragen, dass sich eine zutiefst menschliche Arbeitsweise verbreitet. Ich kann über mein Maß, meinen Umfang, meine Aktivität selber entscheiden. Besser sind 5 von 10 gescheiterte Versuche (dann gelingen nämlich 5), als 10 nicht versuchte Schritte.
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Kommentare
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Ich kann das Verhalten tagtäglich erleben. Es wird keine Entscheidung getroffen um ja nicht die falsche zu treffen. Dabei geht vergessen, dass keine Entscheidung zu treffen meistens ungünstiger ist.
Neue Situationen lösen Angst wie Unsicherheit aus. Mein nächstes Umfeld und Freunde werden eher abraten als mich zu bestärken.
Das liegt in der Natur der Sache; eher Schwierigkeiten, Nachteile und anderes mehr zu sehen, anstelle das Neue, die Möglichkeiten zu erkennen. Es ist einfach gegen etwas zu sein und keine Alternative anzubieten(Politik lebt das tagtäglich vor). Dazu überwinde ich keine eigenen Widerstände und biete wenig Alternativen an. Ist bequem. Mit wenig Aufwand machbar.
Mich beschäftigt, dass ver-/behindern so schnell Anhänger findet. Sich aus der Komfortzone zu begeben hingegen wenig gefördert und unterstützt wird.
Wer weiss vielleicht ist es wie mit Süchtigen. Die kommen erst zu unterst am Boden an, verlieren fast alles oder gehen durch das Tal der Tränen. Erst dann wird eine Veränderung angegangen. Wieso muss ich zuerst gezwungen werden bevor ich mich für die Veränderung entscheide. Oder ist das Thema mehr vom GLEICHEN anstelle mehr vom ANDEREN. Der Gewinn der Ausbildung steht in keinem Verhältnis zu den Kosten.
Einfach tun. Anfangen. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Oder haben Forscher, Entdecker, Abenteurer etc. einfach gewartet und "es" wurde entdeckt. Es hat mit einer Haltung und einem Feuer in mir drin zu tun. Das kann ich mit Bewegung am Leben erhalten. Bewegung setzt Veränderung voraus. Ich kann mich "nicht" nicht entscheiden.
Emil Steinberger sprüht mit 80 Jahren vor Witz, Neugier wie Lebenslust. Wie entscheidet Emil, dass das möglich ist?Erstellt von Gerold Schlegel, 27/11/2012 7:48am (vor 6 Monat)
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