Lernfeld Schule
Ich berate auch Schulen zur Organisations- und Personalentwicklung. Aus meiner Sicht ein Ansatz, der dazu beitragen könnte, die chronische Überlastung des Lehrpersonals abzubauen. Andererseits finde ich dort häufig spezielle Bedingungen vor, die besondere Anforderungen an das Vorgehen stellen – z.B. ein demokratisches Führungsmodell unter Einbeziehung von Eltern und SchülerInnen, eine starke Betonung der persönlichen Ebene, ein gelegentlich gering ausgeprägtes Führungsverständnis der Schulleitung und eigenwillige Lehrkräfte. Die einschlägige Literatur stammt in der Regel von Insidern, die ein Schulleitungskonzept aus ihrer eigenen Erfahrung gestalten, i.d.R., ohne systemisch „Selbstverständliches“ infrage zu stellen. Ich kenne die Aussage: „Das passt für uns an der Schule nicht.“
Wie kann ich in einem solchen System erreichen, dass Funktion und Person klarer unterschieden, Organisationsstrukturen vereinbart, eingeführt und beachtet werden?
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Kommentare
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Ich stelle mir Schule so vor: ein geführtes System. Kinder, Eltern, Lehrer kennen ihre Aufgaben, Verantwortungen und Bereiche. Lernen integriert unterschiedliche Modelle und wird von allen gelebt.
Erstellt von Burkhard, 29/01/2013 9:02am (vor 5 Monat)
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Die Aussage "das passt für uns hier nicht" kenne ich aus dem Hochschulkontext auch. Beim näheren Hinschauen sehe ich dann oft nicht geklärte Organisations- und Führungsstrukturen. Die Folge sind dann häufig Konflikte auf den unteren Ebenen der Hierarchie, Konkurrenz statt Kooperation. Das ist dann die Situation, wo ich erlebe, dass der Wunsch nach Veränderungen entsteht.
Ich sehe es als einen wichtigen Schritt, dass Menschen im System erkennen, welche Möglichkeiten sie haben, Dinge zu verändern, dass sie den Mut haben, es zu tun und dass sie sich dazu Beratung/Lernen organisieren.Erstellt von Claudia , 19/12/2012 12:29pm (vor 6 Monat)
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